| Titel: | Kritische √Úberlegungen Zur Theorie Von B. F. Skinner Aus Sozialpsychologischer Sicht |
|---|---|
| Autor: | Altheide, Duane |
| Mediengruppe: | --- |
| Herausgeber: | --- |
| Zeitschrift: | --- |
| Jahr: | 1979 |
| Band: | --- |
| Heft: | --- |
| Seiten: | 163-163 |
| Sprache: | German |
| Abstract: | Es wird versucht nachzuweisen, dass die theoretischen Auffassungen von B. F. Skinner für den Bereich der Sozialpsychologie nicht anwendbar sind. Zentraler Ansatzpunkt der Kritik ist der im Behaviorismus vorherrschende Subjekt-Objekt-Dualismus, also die strenge Trennung zwischen dem erkennenden Subjekt und den Objekten der Erkenntnis. Zunächst werden verschiedene Forschungsinstrumente (u. a. Experiment, Interview, Fragebogen, teilnehmende Beobachtung) im Hinblick auf die Gegebenheiten in der Sozialpsychologie analysiert. Es wird auf das Problem der Intersubjektivität zwischen Forscher und Versuchspersonen eingegangen, wobei ausgeführt wird, dass der Forscher das zu untersuchende Subjekt so betrachtet, als sei es eine Ausdehnung seiner Selbsterkenntnis, wodurch sich ein strenges Verfahren auf ein weniger strenges stütze. Ähnliches geschehe bei Skinner, dessen Verhaltenspsychologie letztlich ebenfalls auf der Selbstbeobachtung basiere. Kritisch erörtert wird auch Skinners Ansicht, dass zukünftige physiologische Erkenntnisse die Kluft zwischen der Definition des Subjekts und der des Forschers schließen würden. Die Meditationen von Yogis dienen als Beispiel für Phänomene, welche die Theorie Skinners nicht darzustellen vermag. |